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Die Gemeinden


Castiglione del Lago

Castiglione del Lago

“An der Grenze zwischen Umbrien und der Toskana erhebt sich ein zauberhaftes Dorf mit einer Jahrhunderte langen Geschichte, in der Castiglione den Trasimeno schützt und sich sein Profil im Wasser des Sees wiederspiegelt”. Der wichtigste Ort in der Stadt ist zweifellos der Palazzo della Corgna. Ursprünglich als Villa gedacht, wurde sie später in einen Palazzo di Corte (Gerichtsgebäude) der Dynastie umgewandelt. Heute ist er Sitz von bedeutenden kulturellen Aktivitäten, aber vor allem ist hier ein komplexer Museumsrundweg untergebracht, der die Geschichte der della Corgna illustriert, gemalt von dem berühmten Kunstmaler Niccolò Circignani, genannt Pomarancio. Verbunden mit dem Palazzo della Corgna ist die Rocca del Leone; eine militärische Festung, erbaut in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf den Überresten einer etruskischen Akropolis. Die fünfeckige Festung wurde von Federico di Svevia in Bezug auf das astronomische Zeichen des Löwen verändert; um 1310 wurde der Bergfried (Wehrturm) hinzugefügt, der den gesamten Umfang des Lago Trasimeno und seine wundervollen Landschaften überblickt. Im Innern der Rocca befinden sich die Ruinen einer Kirche, die den Heiligen Filippo und Giacomo gewidmet ist und wahrscheinlich byzantinischen Ursprungs ist. Innerhalb der Mauern des Castello befindet sich ein eindrucksvolles Amphitheater, in dem wechselnde Kunstausstellungen während des gesamten Sommers zu sehen sind.

Info: www.palazzodellacorgna.it


Città della Pieve

Città della Pieve

Città della Pieve liegt auf einem Hügel in 508m ü.M. und dominiert das Chianatal und den Lago Trasimeno. Bei der Stadt zeigt sich der faszinierende Charme einer Grenzstadt, wo sich Elemente aus Umbrien, der Toskana und dem Latium sehr harmonisch verbinden. Die Landschaft, die ein sehr beeindruckendes Bild vermittelt, war Inspiration für den aus Città della Pieve gebürtigen Pietro Vannucci, genannt “Il Perugino” (ca. 1450 – 1523), der viele Werke hinterlassen hat, angefangen beim berühmten Gemälde “Die Anbetung der Könige”, das sich im Oratorium Santa Maria dei Bianchi befindet. Die historische Altstadt ist Beweis für eine städtebauliche Struktur der ersten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts unter starkem sienesischen Einfluß, mit nachfolgender Aufnahme des römischen Stils der Renaissance bis hin zum Neoklassizismus, was  zahlreiche Beispiele zeigen. Besuchenswert: Kathedrale – Alte Domkirche (Kirche mit Taufstein) von langobardischer Herkunft. Torre Civica  Römischer Turm aus dem zwölften Jahrhundert. Palazzo della Corgna – entworfen vom Architekten Galeazzo Alessi und Wohnsitz von Ascanio della Corgna. Santa Maria dei Servi – Ordenskirche der Servi di Maria, heute Museum der Diozöse. La Rocca – Festung, gebaut 1536. Chiesa di Sant´Agostino – gebaut im gotischen Stil in der zweiten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts und modifiziert im späten achtzehnten Jahrhundert im neoklassizistischen Stil.

Info: www.cittadellapieve.org


Magione

Magione

Magione, antike Städtchen mit unvergesslichen Sonnenuntergängen
Das Ostufer des Trasimeno ist geprägt durch Dörfer und kleinste Städtchen, die voller Charme sind und reich an Geschichte, von woaus einzigartige Sonnenuntergänge zu bewundern sind: San Savino mit seinem Castello und dem dreieckigen Turm aus dem Mittelalter; San Feliciano, charmantes und authentisches Fischerdorf;  Monte Colognola, ein Dorf aus dem vierzehnten Jahrhundert mit einzigartigem Blick auf das Seeufer; Monte del Lago, das architektonische Juwel mit seinem ganz besonderen Hangblick auf den See; Agello mit seiner prächtigen Festung aus dem elften Jahrhundert.
Die Provinzhauptstadt ist Heimat des Castello dei Cavalieri di Malta (Burg der Ritter von Malta), errichtet im zwölften Jahrhundert als befestigtes Krankenhaus: sie ist perfekt erhalten, jedoch zu besichtigen nur auf Voranmeldung. Der herrliche Innenhof ist jedes Jahr Gastgeber des “Trasimeno Music Festival”, ein internationaler Wettbewerb der klassischen Musik unter Leitung der Klaviervirtuosin Angela Hewitt.
In Magione befindet sich auch der antike Torre dei Lambardi (Turm der Lambarden), eine Festung, errichtet an der Wende des zwölften zum dreizehnten Jahrhundert von den Rittern der Johanniter, die in einer erhöhten Lage mit herrlichem Blick über die sie umgebende Landschaft steht. Sie ist viereckig, 30m hoch, und wurde erst kürzlich restauriert. Geöffnet von April bis September, Ort von großen, jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

 Info: www.magionecultura.it


Paciano

Paciano

Gedanke ist, daß es exakt so aussieht wie man in Hollywood das Bühnenbild eines mittelalterlichen Dorfes darstellen würde.”
Wo geht man los für eine Besichtigung des Städtchens? Vom Herzen des historischen Altstadtzentrums zum Palazzo Baldeschi, Sitz des Informationszentrum und des TrasiMemo, und noch ein paar Schritte weiter bis zum MuseumDon Aldo Rossi”. Auf wahre Schatztruhen trifft man in den Gassen des Dorfes, Kirchen, Madonnen-Dekorationen, Balkone, kleine Geschäftchen mit önogastronomischen Produkten und Produkten des Handwerks. Das alles zusammen mit dem Rathaus auf der Piazza della Repubblica bildet ein harmonisches Bild des mittelalterlichen Dorfes.
Auch können Sie noch weitere Kulturpfade und Wege gehen, z.B. zur Chiesa di Madonna della Stella, wo es einen schönen Zyklus manieristischer Fresken gibt, der eine der traditionellen Geschichten erzählt: ein Stern auf dem Mantel der Madonna in der Freske.
Ein Besuch dieses Bereiches ist eine gute Gelegenheit, das kulturelle, oft unbekannte, Erbe zu entdecken, auch die köstlichen regionalen Produkte zu probieren und die Landschaft entlang der Via Romea Germanica zu genießen, eine Route, die seit 1200 die norddeutsche Stadt Stade (Deutschland, Nähe Hamburg) mit Rom verbindet, hier vorbeiführt, und damit Castiglione del Lago und Città della Pieve verbindet.

 Info: www.paciano.com   - facebook: Comune di Paciano


Panicale

Panicale

Panicale thront wie eine Naturterrasse auf dem Monte Petrarvella mit Blick auf den Lago Trasimeno, war der Geburtsort von Künstern und Heeresführern und hat sich bis heute die Identität der mittelalterlichen Festung bewahrt. Die drei Piazzen auf drei verschiedenen Ebenen charakterisieren auf dem gesamten Stadtplan eine konzentrische Ellipse.
Auf der Piazza Umbeto befinden sich die Zisterne aus dem fünfzehnten Jahrhundert (1900 umgewandelt in einen Brunnen) und die Stiftskirche San Michele. Währenddessen befindet sich der Palazzo del Podestà aus dem vierzehnten Jahrhundert (Sitz des Historischen Archivs u. notariell beglaubigt) auf der Piazza Masolino, dem höchsten Punkt des Stadtzentrums, mit einem atemberaubenden Blick.
Zusätzlich ist Panicale als eins der schönsten Dörfer Italiens mit der Bandiera Arancione del TCI ausgezeichnet (seit 2007) dank des wichtigsten kulturellen und landschaftlichen Erbes und wegen der vielen Veranstaltungen (Theatersaison, Musikfestivals, Festlichkeiten, Stickerei-Kuse). Die Renaissance hat bedeutende Spuren hinterlassen: Perugino, Raffaello und G.Battista Caporali, um die großen Meistermaler zu zitieren. Die nahegelegene Wallfahrtskirche Mongiovino wird als eine der wichtigsten Beispiele des italienischen Manierismus genannt  (nach dem Entwurf von Rocco da Vicenza, mit Werken von Pomarancio, Lombarddelli, Alfani….).

Info: www.comune.panicale.pg.it  +39 0758379531


Passignano sul Trasimeno

Passignano sul Trasimeno

Passignano sul Trasimeno als ursprünglich altes Fischerdorf ist durch seine Lage zwischen dem blauen Wasser des Lago Trasimeno und den umliegenden grünen Hügeln ein echtes Juwel. Seine Lage allein schon zwischen Umbrien und der Toskana war schon verpflichtend, wobei der ursprüngliche Name Passus Jani (Passo di Giano) war, nach dem mythischen Gott der Tore. Die Umgebung bietet für Wanderer, Reiter und Radfahrer wunderbare Möglichkeiten. Die Kirche San Cristoforo mit Blick auf den Friedhof liegt etwas außerhalb des bewohnten Gebietes, und die alte Pievania von Passignano geht auf das X. Jahrhundert zurück.
Die monumentale Kirche Madonna dell´Oliveto liegt im westlichen des Ortes und wurde Ende des XVI. Jahrhunderts erbaut. Die Rocca , wahrscheinlich langobardischer Herkunft (V. – VI. Jahrhundert), mit ihrem atemberaubenden Blick ist offen für die Öffentlichkeit und wird verwendet für Ausstellungen, Konzerte, Theater, etc.  Ganz in der Nähe befindet sich auch das Bootsmuseum.
Der Ortsteil Castel Rigone befindet sich nördlich in den Berghügeln und ist ein Ort von jener seltenen und natürlichen Kombinationen, die besonders geeignet ist für den Umwelt- und Kulturtourismus. Die Wallfahrtskirche Maria SS. dei Miracoli,  ein Meisterwerk der umbrischen Renaissance, ist ein wunderbares Beispiel.

Info: : www.comune.passignano-sul-trasimeno.pg.it


Piegaro

Piegaro

Zum Gebiet von Piegaro gehören zahlreiche Standorte, die reich an Geschichte und Natur sind: das Castello di Cibottola, wovon ein weitgehender Teil des alten Mauerrings und ein siebeneckiger Turm von etwa 20m Höhe erhalten geblieben ist, die perfekt restaurierten Castelli di Gaiche und Greppolischieto, das prächtige Borgo (Dorf) Castiglion Fosco mit seinem zylindrischen Turm aus dem 16. Jahrhundert, die Abbazia dei Sette Frati (Privat) aus dem 11. Jahrhundert mit der Kirche im romanischen Stil, dem Kloster und dem Innenhof. Pietrafitta und seine Braunkohlebergwerke, in denen in den 1960iger Jahren zahlreiche und bedeutende Fossilienfunde gefunden wurden, die als eine der reichsten paläontologischen Erbschaft auf europäischer Ebene gilt, die heute im Museo Paleonteologico “Luigi Boldrini” (1) aufbewahrt wird. Der Monte Arale mit seinen 853 m ü.M. bildet das höchste Relief des Gebiets. Beim Aufstieg zum antiken Borgo Piegaro trifft man auf die kleine Chiesa della Madonna della Crocetta (XVI. Jahrhundert ). Man wird dann die Mauerwände mit den mittelalterlichen Türmen entdecken. Im historischen Zentrum ist die Chiesa di San Silvestro zu erwähnen, sowie der schöne Palazzo Misciattelli - Pallavicini, eine Anlage aus dem achtzehnten Jahrhundert, in der sich heute eine zeitgenössische Residenz befindet. Das bedeutendste Gebäude ist jedoch die alte Glashütte, Sitz des Museo del Vetro (Glasmuseum).

Info: www.comune.piegaro.pg.it


Tuoro sul Trasimeno

Tuoro sul Trasimeno

Tuoro liegt am Nordufer des Trasimeno an der Grenze zwischen Umbrien und der Toskana.
Im Gemeindebereich wurden 4 Themenrouten angelegt, bei denen es um Geschichte und Kunst geht. Von allen ist als erstes die historisch-archäologische Themenroute der Schlacht am Trasimeno zu nennen, die die Landschaft durchquert und Schauplatz der Auseinandersetzung zwischen den Römern und Karthagern gewesen war. Die Route hat insgesamt 12 Informationspunkte/Raststellen mit viersprachigen Schautafeln, die deutlich und zeitgerecht die Geschehnisse und die vor Ort-Plätze der Schlacht beschreiben und wiedergeben.
Die zweite Themenroute ist ein Lehrpfad, der durch die schönen Wälder am Fluss “Rio” und zum  Torre di Vernazzano führt, der sich dem Besucher mit schwindelerregender Schieflage/Neigung präsentiert.
Der "Campo del Sole" (Sonnenfeld) ist der dritte Themenweg, wobei es sich um eine architektonische Gruppierung von 27 Säulenskulpturen aus lokalem Stein (Sandstein) in einem Landschaftspark am Ufer des Trasimeno handelt.
Der vierte Themenweg ist hingegen auf der Isola Maggiore angelegt, der auf eine Reise in die Zeit zwischen  franziskanischer Geschichte und Renaissance auf der kleinen Seeinsel führt, ohne dabei die wichtige Präsenz der irischen Häkelspitzen-Kunst auszulassen. Der Themenweg beinhaltet desweiteren andere wichtige Wahrzeichen der Insel, solche wie die herrlichen Fresken des Erzengels Michael, das Dokumentationszentrum der Isola Maggiore und das Museo del Merletto (Museum der Häkelspitze).

Info: www.tuoro.movimentolento.it/it/wrap/